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Schwangerenvorsorge

Sie sind  schwanger? Erstmal herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns mit Ihnen!
Sicher haben Sie viele Fragen, die wir in den Vorsorgeterminen individuell mit Ihnen besprechen.
Das besondere bei uns ist, dass die Vorsorge gemeinsam von Frau Dr. Hanselle und unseren drei Hebammen Ilona Dall, Christiane Hölscher und Manuela Albach durchgeführt wird.
Gemeinsam stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

a) Aufbau der Schwangerschaftsvorsorge

Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung werden in den 40 Schwangerschaftswochen folgende Untersuchungen durchgeführt:
  • bis zur 32. SSW Vorsorge alle 4 Wochen
  • ab der 32. SSW Vorsorge alle 2 Wochen
In den Vorsorgeuntersuchungen werden bestimmte Laborwerte wie Blutdruck, Urin und der Eisenwert bestimmt. Weiterhin erfolgen je nach Schwangerschaftswoche noch weitere Untersuchungen wie Scheideninfektausschluss, Abtasten des Muttermundes oder Durchführung eines CTGs (Aufzeichnung der Herztöne des Kindes und möglicher Wehentätigkeit).

Im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien sind 3 Ultraschalluntersuchungen vorgesehen:
  • 1. Screening zwischen der 9. und 12. SSW
  • 2. Sceening mit Fehlbildungsausschluß zw. der 19. und 22. SSW
  • 3. Screening zw. der 29. und 32. SSW
Neben diesen Basisuntersuchungen haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit zur Erweiterung von sinnvollen und medizinisch empfehlenswerten Untersuchungen.

Dazu zählen z.B.:
  • zusätzliche Ultraschalluntersuchungen
  • Blutzuckerbelastungstest zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes
  • Bestimmung besonderer Infektionswerte z.B. B-Streptokokken oder Zytomegalie
  • Pränataldiagnostik (siehe weiter unten)
  • 3D/4D Ultraschall
  • Doppler-Sonographie (Messung der Blutversorgung von Mutter und Kind)
b) Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik bezeichnet verschieden Untersuchungsmethoden zur Aufdeckung von Fehlbildungen in verschiedenen Schwangerschaftswochen.
Dazu gehören z.B.
  • Nackentranparenzmessung
  • Amniozentese (Fruchtwasserpunktion)
  • Chorionzottenbiopsie
  • Hormonbestimmungen
  • Organultraschall
Wir bieten Ihnen in unserer Praxis die Durchführung der Nackentransparenzmessung an.
Im nächsten Abschnitt möchten wir Ihnen ein paar nähere Informationen darüber geben

c) Nackentransparenzmessung

Zwischen der11+6 und 13+6 SSW kann die NT-Messung durchgeführt werden. Hiermit werden 75% aller Kinder mit einem Down-Syndrom erkannt. Die Nackentransparenz ist eine Wasser/Lymphansammlung im Nackenbereich, die bei jedem Kind in diesen Schwangerschaftswochen auftritt. Eine Verbreiterung dieses Bereiches kann ein Hinweis auf eine Chromosomenstörung, auf einen Herzfehler oder auf eine andere angeborene Erkrankung des Kindes sein.
Falls es Auffälligkeiten gibt, werden wir mit Ihnen alle weiteren Untersuchungen ausführlich besprechen.


Die NT-Messung wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet.

Im Rahmen dieser Ultraschalluntersuchung kann auch Ihr Blut untersucht werden. Aus der Blutprobe werden zwei Marker für chromosomale Auffälligkeiten des Fetus bestimmt, die man als PAPP-A und freies ß-HCG bezeichnet.
Zusammen mit der Nackentransparenzmessung kann die Blutuntersuchung die Entdeckungsrate für das Down-Syndrom auf etwa 90% steigern.

d) 3D/4D Ultraschall

Mittels 3D/4D Ultraschall besteht die Möglichkeit, ein plastisches Bild Ihres Kindes darzustellen.
 Der beste Zeitpunkt für diese Untersuchung ist zwischen der 25. und 30 SSW.



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